Dubrovnik

Kroatien in Europa mit der historischen Altstadt Dubrovnik


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Geografische Lage:

KROATIEN erstreckt sich von den östlichen Alpenrändern im Nordwesten und vom pannonischen Flachland im Osten über das Dinara-Gebirge im mittleren Teil bis zur Adria- Küste im Süden des Landes. Fläche des Festlandes: 56.542 qkm, die Fläche der territorialen Gewässer beträgt 31.067 qkm.

Einwohnerzahl: 4.400.000; Hauptstadt: Zagreb (770.058 Einwohner- das Wirtschafts-, Verkehrs-, Kultur- und Wissenschaftszentrum des Landes)

Küstenlänge: 5835 km - davon 4057 km Küste der Inseln, Klippen und Felsen. Anzahl der Inseln, Klippen und Felsen: 1185. Die größten Inseln sind Krk und Cres. Bewohnt sind 67 Inseln.

Klima:

Im Norden Kroatiens herrscht kontinentales Klima, im mittleren Teil des Landes Gebirgsklima und an der Küste mediterranes Klima vor. Wintertemperaturspanne von -1 zu 30°C in der kontinentalen Region, von -5 zu 0°C in der Gebirgsregion und von 5 zu 10°C im Küstengebiet. Sommertemperaturspanne von 22 zu 26°C in der kontinentalen Region, von 15 zu 20°C in der Gebirgsregion und von 26 zu 30°C im Küstengebiet.

Nationale Struktur Den Großteil der Bevölkerung bilden die Kroaten. Die nationalen Minderheiten sind: Serben, Ungarn, Tschechen, Slowaken, Italiener u.a. Amtssprache und Schrift Kroatische Sprache und lateinische Schrift. Religionen Der Großteil der Bevölkerung ist römisch-katholisch, einen kleineren Teil bilden Orthodoxe, Moslems und verschiedene andere Glaubensbekenntnisse.

Nützliche Informationen:

Geld: Kuna (1 Kuna = 100 Lipa). Im Gebrauch sind Münzen von 1, 2, 5, 10, 20, 50 Lipa und 1, 2, 5 und 25 Kuna sowie Geldscheine von 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500, 1000 Kuna (1 EURO = 7,40kn, Stand Januar 2003). Devisen werden in Banken, Wechselstuben, auf Postämtern sowie in den meisten Reisebüros, Hotels und auf Campingplätzen gewechselt. Die Banken sind von 7 bis 19 Uhr geöffnet, samstags bis 13 Uhr. Diensthabende Banken in grösseren Städten sind auch sonntags geöffnet. Kreditkarten: in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften kann man mit Kreditkarte bezahlen (American Express, Diners, Visa, ClubEurocard/Mastercard).

Strom: 220 V, 50 Hz

Wasser: aus den Wasserhähnen ist in allen Teilen Kroatiens trinkbar.

Ländervorwahl für Kroatien +385 Zeitzone: GMT+1 Stunde

Reisedokumente: gültige Reisedokumente oder ein anderes zwischenstaatlich anerkanntes Dokument. Aufenthalt in der Republik Kroatien bis drei Monate.

Zoll:

Für persönliche Gegenstände wird kein Zoll bezahlt. Fremdwährung wird frei ein- und ausgeführt, einheimische bis zu 2.000 Kn. Wertvollere professionelle und technische Ausrüstung muß an der Grenze deklariert werden. Haustiere müssen eine entsprechende internationale tierärztliche Bestätigung haben. Mehrwertsteuerrückerstattung für Ausländer (PDV): für in Kroatien gekaufte Ware (mit Ausnahme von Treibstoffen) kann die Mehrwertsteuer rückerstattet werden, falls die einzelne Rechnung höher als 500,00 Kuna ist. Beim Kauf sollten Sie das PDV-P Formular verlangen, das vom Verkäufer ausgefüllt und verifiziert werden muss. Bei der Ausreise müssen die Rechnungen vom Zollamt beglaubigt werden. Die Mehrwertsteuer kann innerhalb einer Frist von sechs Monaten nach dem Kauf rückerstattet werden; und zwar entweder persönlich beim Verkäufer, bei dem die Ware gekauft wurde (die Erstattung findet sofort statt) oder über die Post an die Adresse des Verkäufers unter Angabe der Kontonummer, auf die der Betrag eingezahlt werden soll. (Die Erstattung erfolgt innerhalb von 15 Tagen nach Eingang des Antrags.) Gesundheitspflege: Medizinische Hilfe wird in den Krankenhäusern, die einen 24-stündigen Notdienst haben, geleistet.

Feiertage und arbeitsfreie Tage:

1. Januar - Neujahr; 6. Januar - Heilige drei Könige; Ostersonntag und Ostermontag; 1. Mai - Maifeiertag; Fronleichnam; 22. Juni - Tag des Antifaschismus; 25. Juni - Staatsfeiertag; 5. August - Tag des Sieges und der Dankbarkeit; 15. August - Mariä Himmelfahrt; 8. Oktober - Tag der Unabhängigkeit; 1. November - Allerheiligen; 25. und 26. Dezember - 1. und 2. Weihnachtstag.

Öffnungszeiten:

Die Geschäfte sind von 8 bis 20 Uhr durchgehend geöffnet, samstags von 8 bis 14 oder 15 Uhr; eine kleinere Anzahl von Geschäften ist von 8 bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr geöffnet; viele Geschäfte sind bis 22 Uhr und auch sonntags geöffnet, vor allem im Sommer. In größeren Städten gibt es Geschäfte, die rund um die Uhr geöffnet sind. Betriebe und der öffentliche Dienst arbeiten überwiegend von Montag bis Freitag von 8:30 bis 16:30 Uhr. Post und Telekommunikation: Die Postämter sind von 7 bis 19 Uhr geöffnet, samstags bis 13 Uhr; diensthabende Postämter in größeren Städten und Turistikzentren sind im Sommer bis 22 Uhr geöffnet. Briefmarken werden in Postämtern und an Zeitungsständen verkauft. In Telefonzellen werden ausschließlich Telefonkarten verwendet, die in Postämtern, an Zeitungsständen, in Hotels u.ä. gekauft werden können.

Adria:

Das Adriatische Meer Die Adria erhielt ihren Namen nach dem ehemaligen, gleichnamigen Hafen der Stadt Adria. Dies ist auf die Wirkung geologischer Kräfte zurückzuführen, weswegen sich die Nordküste gehoben und die Südküste gesenkt hat. Die Adria umfasst das Gebiet zwischen der Balkan- und Apenninenhalbinsel. Der zur Republik Kroatien gehörende Teil ist das Gebiet der Ostküste, die sich von Prevlaka im Süden bis zum Kap Savudrija im Westen erstreckt, einschließlich der großen und kleinen Inseln und Riffe, die der Küste vorgelagert sind sowie des Archipels Palagruza (es gibt über 1700 große und kleine Inseln und Riffe). Dieses Gebiet ist einzigartig in Europa, sowohl für Kreuzfahrten mit Motor- , Gleit- oder Segelbooten als auch für die Erkundung der Unterwasserwelt.

Kulturerbe:

Kroatien ist nicht nur wegen seines sauberen und blauen Meeres etwas Besonderes, sondern auch wegen der verschiedenen Kulturen, die sich durch die Jahrtausende auf diesem Gebieten abgewechselt haben. Das Adriatische Meer stellt nicht nur einen Meerbusen dar, mit dem das Mittelmeer tief in das europäische Festland eingedrungen ist und damit den ökonomischsten Verkehrsweg zwischen Europa und dem Osten geschaffen hat, sondern es ist auch die Wiege der alten Zivilisation. Davon sind zahlreiche materielle Zeugnisse erhalten geblieben, die langsam aus der Tiefe adriatischer Höhlen und aus den azurblauen Tiefen des Meeres ans Tageslicht kommen. Es wurde festgestellt, daß die östliche Adriaküste bereits zu Beginn der jüngeren Steinzeit besiedelt war und fand man Beweise dafür, dass die meisten der zugänglichen Inseln besiedelt waren (z. B. Funde in Höhlen auf der Insel Hvar, auf der Insel Palagruza usw.). Dank der günstigen geographischen Merkmale unserer Küste, die durch zahlreiche größere und kleinere Buchten gegliedert ist, war dieser Küstenstreifen von jeher ein wichtiger Handels- und Verkehrsweg. Durch archäologische Funde wurde festgestellt, dass die alten Griechen im 6. Jahrhundert v. Chr. Schiffsverkehr mit den Illyrern unterhielten und hier ihre Kolonien gründeten (z.B. Pharos - das heutige Starigrad auf der Insel Hvar, Issa - das heutige Vis auf der gleichnamigen Insel.) Später kamen die Römer, die nicht nur Paläste und Sommerhäuser bauten, sondern auch intensiv die Meere befuhren. Davon zeugen viele unterseeische Fundorte, die es verstreut auf dem Grund unseres Meeres -von Pula bis Cavtat - gibt. Meistens handelt es sich um Funde von Amphoren, die damals die alltägliche Verpackung darstellten, in denen alles Mögliche verstaut wurde: vom Wein bis zu Getreide und Duftstoffen. Wo auch immer Sie tauchen werden, Sie werden auf die Reste antiker, gesunkener Schiffe und ihrer Ladungen stoßen. Als einer der vielleicht wertvollsten Funde aus der Zeit sind die Reste riesiger Tonwaren ("Pithos") zu betrachten, die in die Schiffe eingebaut wurden und zur Verschiffung von Schüttgütern (Getreide und ähnlichem) dienten. Ein Fundort befindet sich unweit von Cavtat und der andere bei der Insel Murter. Nach der Ankunft der Slawen in dieses Gebiet begann eine neue Periode, die durch ständige Kämpfe um die Vorherrschaft und die Verteidigung gegen verschiedene Feinde gekennzeichnet war. Dubrovnik entwickelte sich zur Republik, die in Kultur und Handel mit gutem Beispiel voranging. Ein Schiffbruch aus dem 17. Jahrhundert zeugt von jenen Zeiten. Es handelt sich um eine Galeere, die in Venedig ausgelaufen war und Glas aus Murano, Fensterglas und andere wertvolle Gegenstände geladen hatte. Außerdem war sie mit Kanonen bewaffnet.Während eines Sturms bei der Insel Olipe, unweit von Dubrovnik, versank die Galeere. Im 18. Jahrhundert kam Napoleon, der nach kurzer Herrschaft von Österreich abgelöst wurde. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte kämpfen Österreich und Italien um die Vorherrschaft an der Ostküste, was in der "Viska bitka", der Schlacht um Vis, im Jahre 1866 kulminierte. Auf der einen Seite war die österreichische Flotte, die von Tegetthoff angeführt wurde, der sich auf der Panzerfregatte "Erzherzog Ferdinand Max" befand, und auf der anderen Seite war Admiral Persano als Befehlshaber der italienischen Flotte. Im Laufe der Schlacht versenkte Tegetthoff das Schiff von Persano, der sich auf dem Panzerschiff Re d"Italia befand. Danach begannen sich die Italiener zurückzuziehen, womit sie die Niederlage zugaben. Beiweise aus diesen berühmten Zeiträumen finden sich auf dem Festland, aber auch unter Wasser und zwar in Form von Wracks und Überresten der Schiffsladung. Es folgte die Herrschaft der österreichisch-ungarischen Monarchie. Häfen und Wellenbrecher werden gebaut und verstärkt, Handel und Schiffbau blühen. Während der zwei Weltkriege war die Adria eines der wichtigeren Schlachtfelder, wovon eine große Zahl von Wracks zeugt. Rund um Pula, dem damals wichtigen Kriegshafen, wurden bis heute etwa 20 Wracks aus jener Zeit gefunden: U-Boote, Zerstörer oder Torpedoboote. Das Adriatische Meer war immer schon ein wichtiger Verbindungsweg zwischen dem Osten und dem Westen, was heute an den Überresten zu sehen ist, die uns daran erinnern, die Vergangenheit nicht zu vergessen, sondern sie als Lehre für die Zukunft zu begreifen.

Kroatische Küche:

Wird aufgrund ihrer Vielfältigkeit und Heterogenität oft "Küche der Regionen" genannt. Ihre Ursprünge reichen bis in vorslawische Zeiten zurück. Die deutlichsten Unterschiede sowohl in der Auswahl der Zutaten als auch in der Zubereitungsweise bestehen zwischen dem kontinentalen Teil Kroatiens und der Küstenregion. Die Küche des Binnenlandes ist vor allem durch ihre Kontakte mit anderen, heute bekannteren Küchen charakterisiert: der ungarischen, Wiener und türkischen Küche, während sich die Küche der Küstenregion durch die Einflüsse sowohl der griechischen, römischen und illyrischen als auch der modernen Küche des Mittelmeerraumes auszeichnet, insbesondere der französischen und italienischen. Von der hohen Eßkultur Kroatiens zeugt eine beachtliche Anzahl von Büchern. Im europäischen Vergleich befraßten sich hier Bücher bereits relativ früh mit kulinarischen Themen. beispiele sind das Gazophylacium von Belostenec, ein lateinisch-kajkavisches Wörterbuch, das einem ähnlichen französischen Wörterbuch vorausging, weiterhin die belletristische Literatur Marulics, Hektorovics, Drzics und anderer Autoren sowie das Werk Ivan Bierlings aus dem Jahr 1813 (übersetzt aus dem Deutschen), das Rezepte zur Zubereitung 554 verschiedener Gerichte enthält und als erstes kroatisches Kochbuch gilt.